Die chinesische Diätetik basiert wie die Kräutertherapie und Akupunktur auf den Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin. Aufgrund des mittleren Sanjiao und des Nahrungs-Qi ist die Ernährung eine der drei Hauptenergiequellen des Körpers. Der Energiestatus des menschlichen Körper ist direkt von der Art der aufgenommenen Nahrung abhängig.

In der TCM werden die Nahrungsmittel energetisch klassifiziert:

Nach dem Temperaturverhalten: Ist ein Nahrungsmittel energetisch heiß, warm, neutral, kühl oder kalt, wirkt es sich jeweils unterschiedlich auf unseren Energiehaushalt aus.

Nach den fünf Geschmacksrichtungen und dem Funktionskreisbezug: Sauer, bitter, süß, scharf und salzig haben jeweils eine besondere Wirkung auf die fünf Organ-Funktionskreise Leber, Herz, Milz, Lunge und Niere.

Nach der Wirkrichtung: Mit den Eigenschaften aufsteigend, schwebend, absteigend und fallend wird die Bewegungsrichtung beschrieben, über die ein Nahrungsmittel sich auf das Qi auswirkt.

Jedes Einteilungskriterium unterstützt die TCM-Therapie des jeweiligen Patienten. So bedeutet dies auch, dass durch eine energetisch angemessene Ernährung Erkrankungen vorgebeugt werden können.